Analog – Digital
Da seit Einführung des Rundfunks in den 1920er Jahren die Datenmenge sowie die Senderdichte zugenommen haben, ist deren Bewältigung in der jüngeren Vergangenheit nur noch digital zu leisten. Analoge Technik ist nicht in der Lage, die von den Teilnehmern geforderten Leistungen, wie kristallscharfes Bild und Ton, Zusatzdienste, Beweglichkeit etc., zu erbringen.
Während digitales TV in Deutschland mit einigem Erfolg eingeführt wurde, lässt beim Radio der Erfolg auf sich warten.
Die oft angeführte Pulsstruktur ist auch bei analogem Fernsehen in den Synchronisierungsimpulsen erkennbar. Die Pulsabsenkung mag bei digitalem Fernsehen stärker sein, die Steilflankigkeit ist bei digitalem wie bei analogen Fernsehsignalen gegeben. Dieser Hintergrund zeigt die Notwendigkeit, bei der Bewertung einer Exposition mit Funkwellen nicht nur einzelne Frequenzbereiche wie z.B. Mobilfunk zu betrachten, sondern ein möglichst großes Spektrum zu analysieren.

